Die Pflaume macht happy

Kaiserschmarrn

Zahlreiche Gäste haben ihn schon verspeist – den neuen Glücks-Kaiserschmarrn. Und das Echo war hervorragend. Die Wirkung auch, denn in der kaiserlichen Küche hat man eine „Happy-Food“-Variation der berühmten Traditions-Süßspeise gezaubert. Was heißt das? In der erweiterten Rezeptur sind Lebensmittel dabei, die aufgrund bestimmter Inhaltsstoffe glücklich machen können. So spielt vor allem die Pflaume eine wichtige Rolle. Dieses heimische Obst ist reich an jenem Tryptophan, das im Gehirn die Produktion des Glücksbotenstoffes Serotonin ankurbelt.

Der Hintergrund dieser Neuigkeit: Im kaiserlichen Hotel hat man in den letzten Monaten intensiv darüber nachgedacht, wie man im Gedenkjahr zum 100. Todestag von Kaiser Franz Josef unter anderem auch ein kulinarisches Zeichen setzen könnte. Es gab eine kurze und klare Vorgabe für dieses Projekt: Tradition sollte wohlschmeckend mit Innovation verbunden werden. Also hat man sich in der Kaiser-Küche intensiv mit modernen Ernährungstrends auseinandergesetzt und ist schließlich begeistert bei „Happy Food“ gelandet – bei Ernährung, die glücklich machen kann. In weiterer Folge wurde schließlich ein süßes Kunstwerk geschaffen, das nicht nur herrlich schmeckt, sondern auch allen Glücks-Kriterien entspricht.

Origineller Weise hat sich in der Phase des Experimentierens auch eine ordentliche Portion Aberglauben eingeschlichen: Beim häufigen Kosten ist plötzlich die Überzeugung entstanden, dass der Glücks-Kaiserschmarren dann ganz besonders gut schmeckt, wenn man ihn mit zwei Gabeln verspeist. Also hat man sich dazu durchgerungen, ihn auch so zu servieren. Die Begründung dafür: Wenn es ums Glück geht, darf man nichts unversucht lassen!

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