„Weg vom Ärger des Alltags“

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„Mensch ärgere Dich nicht“ ist wohl das bekannteste, klassische Gesellschaftsspiel. Es wurde 1907 von einem gewissen Josef Friedrich Schmidt erfunden und bis heute mehr als 70 Millionen Mal verkauft. In Wiesloch (Baden- Württemberg, Deutschland) wurde im Jahr 2016 sogar eine Weltmeisterschaft ausgetragen.

Nun stellte sich im Rahmen einer vom Institut YouGov im Auftrag der Lotterie Eurojackpot durchgeführten Studie heraus, dass die guten, alten analogen Spiele nach wie vor mehr gefragt sind als die digitalen. Was macht die Klassiker beliebt wie eh und je? Die unglaubliche Kraft der spielerischen Tradition und das Gruppenerlebnis. Mehr als ein Viertel der Befragten gab an, die Gemeinsamkeit beim Spielen als das Schönste zu empfinden – also genau das, was bei Brett- und Kartenspielen im Mittelpunkt steht und am Computer nicht so leicht simuliert werden kann.

Ähnliche Erfahrungen sind beim Kaiser auch der Impuls für die „Mensch ärgere dich nicht“-Wochen gewesen. Hotelchef Josef Sommer: „Es hat sich gezeigt, dass dieses Spiel nicht nur der Gemeinsamkeit dient, sondern auch einen hohen Entspannungswert hat.“ Diesmal kommt auch noch ein Glücksfaktor dazu: Bei einer Hotel-Meisterschaft werden „Mensch ärgere dich nicht“-Champions gekürt und belohnt.

Die „Mensch ärgere dich nicht“-Wochen beschränken sich natürlich nicht nur auf das klassische Gesellschaftsspiel allein. Es geht, so Sommer, darum, einige Tage lang „weit weg vom Ärger des Alltags zu kommen“. Dabei sollen unter anderem Spaziergänge durch die faszinierenden Mur-Auen helfen, die praktisch vor der Haustüre des Hotels liegen und auch ein spezielles Wellnessprogramm.

Foto: Kaiser von Österreich

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